3.Dimension: das Geld auf der mentalen Ebene

 

Das ist die Ebene der Gedanken. Ja, ich weiss, wieder ein heikles Gebiet- denn wir denken machmal wirres Zeug und das auch zu viel und zu oft! Aber wir sind heute beim Aufräumen-auch hier! 

Was das heisst? Rausschmeissen, was nicht mehr gebraucht wird, putzen und neu einzurichtenJ Wie beim Frühjahrsputz, nicht wahr? Nur viel spannender und hält längerJ             

Unsere Gedanken (jetzt nur in Bezug aufs Geld) beeinflussen unser Tun mit dem Geld. Ob wir das Geld leiten, kontrollieren können oder nicht. Hierhin gehört die Selbstdisziplin und die Selbstbeherrschung - das hilft uns beim Sparen und dabei, unsere Wünsche auch später erfüllt zu bekommen.

In der mentalen Dimension ist auch unser Glaubensystem, von dem wir durch unsere Glaubensätze einen Einblick bekommen.   Unsere Überzeugungen werden durch unsere Kultur, unsere Herkunft und auch durchs Land, indem wir leben, beeinflusst.

Es ist wichtig, auch hier aufzuräumen und für klare Verhältnisse zu sorgen, denn wenn hier Blockaden oder starke Fehlprogrammierungen sind,  wir können zwar auf der materiellen Ebene genug Geld bekommen, erwirtschaften aber je nach Überzeugung nicht halten.

 

 Gedanken-Erbe

was machen wir nun mit den gefundenen Glaubensätzen?

In der 1. Lektion hast du die Aufgabe bekommen, nachzuprüfen, welche Aussagen du über Geld für wahr hältst.  War der Fragebogen für Dich auch interessant? Hast Du dich auch gewundert, was Du alles über Geld (immer noch) denkst? Und wie war es mit deinen Kindern? Hat es dich erstaunt, was Du schon alles ihnen beigebracht hast?

Sei ganz beruhigt, als ich einen ähnlichen Fragebogen mit meinen Kindern damals gemacht habe, mir war tagelang schlecht davon! Ich dachte, dass ich versagt habe und alles vom Bach runter ist!  Ich fand bei meinen Kindern Sätze, die ich selber als Kind gehört habe und ich diese im Erwachsenenalter gar nicht anwendete! Wie konnte ich die Sätze meiner Eltern an ihre Enkelkinder weitergeben ohne dass es mir auffiel?!

Am Anfang war ich nur schockiert und ich dachte, es wird immer so bleiben, es ist ja alles schon einprgrammiert, schon in den Zellen...etc

Ich weiss nicht, wie es dir jetzt geht, aber ich war damals echt fertig nach meiner Erbschaft!

Ich kann dich aber auch beruhigen, dass es NICHT SO BLEIBEN  MUSS! Solange man bereit ist, daran zu arbeiten.

Es gehört schon viel zeitintesive Arbeit dazu.

Egal, welche und wieviele negative Gedanken schon in unserem Leben (und Kopf) drin ist- AB HEUTE werden wir diese „eliminieren” und stattdessen andere, neue, fördernde, positive  Sätze wählen.

Also es ist noch nichts alles verloren- erst jetzt fängt das bewusste „finanz”Leben an.

Wo ich in der Krise war und den Kopf ein wenig aus der Grube rausnehmen konnte, habe ich den Schritt dahinter erkannt- ich habe meine Aufmerksamkeit irgendwo ANDERSHIN  gerichtet- einfacher gesagt: mich abgelenkt.

Meine finanzielle Lage war so erdrückend, dass ich das Gefühl hatte, noch eine Rechnung und ich werde ohnmächtig!—ich musste mich ablenken mit einem anderen Thema. Meistens widmete ich mich meinen Kindern,  ging in die Natur oder machte Sport. Ich habe instinktiv gespürt, dass ich im Kopf andere Gedanken, einfach etwas Anderes erleben will. Und das war meine Rettung!

Der 1. Schritt überhaupt aus einer Grube, aus einer Krise austeigen zu können- ist, den Fokus auf etwas anderes zu richten! Ich habe diesen Schritt aber erst im Nachhinein herausgefunden. Wo es anfing, mir besser zu gehen, wo ich wieder lächelte und die Strenge sich lockerte, da wollte ich zurückschauen und fiel mir auf, wie weit ich mich aus der Grube schon herauszog. Nicht, dass sich unsere Situation so schlagartig geändert hätte, nein, aber durch meinen Fokus auf andere, erfreulichere Themen bekam ich einfach bessere Laune. Mit meiner Laune besserte sich auch mein Gesudheitszustand und die Kinder waren auch fröhlicher. Ich nörgelte nicht mehr (viel) an meinem Mann herum, er hatte ja auch genug am Hals. Er sollte nach einem langen Arbeitstag auch keine unzufriedene Ehefrau vorfinden.

In der Zwischenzeit habe ich das Gesetz der Anziehung kennen gelernt und wusste daher, dass meine Intuition oder Bauchgefühl richtig war, mit der Änderung der Aufmerksamkeit anzufangen. Ich habe angefangen schöne Dinge in meiner Umgebung, an meiner Situation zu finden. Ich wollte mich wohl fühlen- dort, wo ich war und mit dem, was ich hatte.

Es war manchmal extrem schwierig, weil ich natürlich nebenbei eine andere Realität vorfand und auch lebte, als in meinen Gedanken es erleben wollte. Immer wieder fiel ich aus der Übung raus und auch aus der positiven Energiewelle. Mit der Zeit war es aber immer einfacher und schneller mich aus den dunklen Gedanken der Ängste, der Unzufriedenheit, der Wut, der Ungeduld und der Selbstbestrafung auszusteigen und mich auf etwas zu freuen, was noch keine Realität war.

Huch, das ist aber lang geworden ! Aber ich hoffe, dass du mich verstehst. Manchmal ist es so schwierig all das in Worte zu fassen, was eigentlich unfassbar oder unbekannt ist.

Solltest Du dazu Fragen haben- melde dich einfach, ok?

Das Wichtigste,  was ich dir dazu mitteilen wollte, ist, dass wenn die Aufmerksamkeit auf etwas anderes fällt, folgt auch die Energie dahin. Du entziehst somit die Energie- die du bis dahin in die negative Situation (in unserem Fall:finanzielles Problem) gesteckt hattest und richtest deine Aufmerksamkeit  und Energie anderen, erfreulichen Dingen. Das ist der 1. Schritt.

Bitte finde etwas in deinem Leben, was Du gerne hast, was du gern machst, was dir Freude bereitet.

Egal, was: es kann tolle Musik sein, wozu du dich gern tanzt.

Es kann ein gutes Buch sein, mit dem du dich zurückziehen kannst.

Es kann ein Spaziergang mit deinem Hund sein.

Es kann ein Gespräch mit deiner Freundin sein.

Es kann sein, dass dich die Gartenarbeit glücklich macht ..etc.

Egal, was du auswählst, hauptsache, du nimmst deine Aufmerksamkeit WEG!!! vonder Stelle, die dich stresst- in unserem Fall also: Finanzen. (Diese Übung funktioniert auch mit allen unseren Themen im Leben- es ist ein Akutproblem-Löser­:-)

Und lenkst deine Aufmerksamkeitauf etwas Erfreuliches, was Du in dem Moment finden kannst!

Es soll sich in Dir gut anfühlen, es soll Dir ein Gefühl des Vertrauens vermitteln- wenn das nicht der Fall ist, war der Punkt deiner Aufmerksamkeit nicht richtig gewählt. Nicht positiv genug.  

Wenn ich nicht hinschaue, ist das nicht Verdrängung?- könntest du mich jetzt fragen. NEIN, ist es nicht. Es ist keine Verdrängung, denn du willst das Problem auch lösen- deswegen machst du dieses Training ja auch, oder?

Ich bin total einverstanden mit Einstein, der sagte: das man ein Problem nicht mit der Denkweise lösen kann, mit der man das Problem erschaffen hat. Mit einem Beispiel erkläre ich es : wenn ich das Essen für meine Familie öfters vermassele, anbrenne oder versalze- ergo nicht kochen kann (das ist das Problem),werde ich dieses Problem nicht aus der Welt schaffen, indem ich anfange darüber zu reden, mich zu beschweren, den Topf in den Müll zu schmeissen, meine Kinder anzuschreien...etc. Um das Problem zu lösen, muss ich mich von einer anderen Seite annähern und etwas ganz anderes machen, wie bisher. Was wäre das? Z.B ein Kochkurs, oder dass ich genug zeit nehme beim Kochen, oder ich lasse es von jemand erklären und zeigen...Andere Ideen, andere Wege, wie bisher anwenden.

Zurück zur Verdrängung: wenn ich ein finanzielles Problem habe und immer gleich auf die auftretenden Ereignisse reagiere und das alles, was ich bisher gemacht habe- DIESES Jetzt erschaffen konnte,dann muss ich etwas anders machen, wenn ich andere Ergebnisse sehen will. Bis jetzt klar, oder?

Ich nähere mich meinem Problem auf einem andern Weg: nämlich auf einem anderen Gebiet Freude zu finden  und dann bewusst mein Problem zu begegnen. Wir lernen beides in diesem Training.

Die Denkweise übers Geld, über die Finanzen muss ich neu ausrichten und mich dann bewusst mit meinen Finanzen auseinander zu setzen. Wenn ich das mache, behandle ich das Thema: Finanzen auf einer anderen, erhöhten Ebene.

P.S. hier geht es weiter zum 7.Teil:

"Übung: The Work



Besucherzaehler