Meine ganz persönlichen  Tipps  und  Tricks

(bis jetzt waren sie ganz geheim, aber Dir in diesem Training verrate ich sie doch, und mögen sie dir auch viel bringen, wie mir damals!)

1.  einmal die Woche leere ich mein Portemonnaie aus,

meistens am Freitag, weil ich an dem Tag die Abrechnungen und Haushaltstagebuch-Führung mache.

- Alle Quittungen trage ich in meine Haushalts-Manager-Tabelle ein,

-Garantiescheine hefte ich in den dafür vorgesehenen Ordner und

-die Rest-Quittungen werfe ich weg. (In die Altpapier-Sammlung, dann helfe ich  nebenbei auch der UmweltJ )

Bei dieser Aktion leere ich meine Münzen auch aus, alles was kleiner ist als 1 € oder 1 Franken,  kommt in eine Spardose.

Unsere Familie hat 2 Spardosen: eine für € und eine für Franken. Wenn sie voll sind, gehen die Kids mit meinem Mann in die Bank, welche über Kleinmünz-Zählautomat verfügen und sie bekommen, geschwisterlich aufgeteilt zu je 33%  das Geld auf ihr Konto gutgeschrieben. Diese Sparmünzen-Aktion machen wir mindestens 3x im Jahr und erstaunlicherweise kommt immer eine ansehbare Summe zusammen (zwischen 100-120 €/Fr- nicht schlecht oder?)

 

2. In meinem Portemonnaie habeich IMMER ein  Puffergeld“,

man könnte dazu auch  Geheimgeld oder Versteckgeld sagen.

Vielleicht hast du auch schon erlebt, dass du irgendwo zahlen musstest und ging deine Karte nicht, oder hast schnell Bargeld gebraucht- egal, was für einen Notfall.

Meine Story: Ich hatte einmal eine Situation, ganz blöderweise auf einer Strecke, die ich regelmässig mit den Kindern mache. Ich habe nie gedacht, dass es mir während diese 4 km etwas passieren kann. Aber nach Murphys-Gesetz blieb das Auto auf einmal stehen- es hatte keinen Treibstoff mehr. So stand ich ohne Geld, ohne Benzin und ohne Mobiltelefon, meine Karte ging auch nicht und schaute ziemlich verwirrt, bis ich etwas einfallen lassen musste, irgendwie nach Hause zu kommen.
Das kam nie wieder vor, war aber eine gute Lektion!

Seitdem habe ich immer 50€ / 50Fr versteckt in meinem Portemonnaie- aber nur für NOTFÄLLE! Ich kaufe weder schicke Schuhe, noch eine neue Tasche aus dem Geld und leihe dieses auch nicht zur Befriedigung irgendwelcher Gelüste meiner Kinder- auch nicht, wenn mein Sohn mich mit seinen Liebes-Blicken „bearbeitet“:-)

Allein das Gefühl, dass ich Geld bei mir habe, ist sehr gut und gibt mir Sicherheit und auch die Freiheit, ohne schlechtes Gefühl, ohne Mangelgedanken überall sein zu können. Sogar das Schaufenster-Shopping ist erträglicher, wenn ich weiss, ich könnte dies und jenes kaufen- tue es aber nicht.  

 

3. Damit meine Geldbörse ohne Geldschein auch nicht leer aussieht …

und ich mich wie ein armer Mensch fühle, habe ich „FALSCHGELD“drin! Keine Angst, ich mutiere nicht zum Dieb oder Betrüger! Es ist ein Papiergeld- ein 100er Euroschein, sieht aber echt „echt“ aus, hat alles drauf, wie auf dem OriginalSchein, zusätzlich noch ein Geld-Zitat!

Es war ein Geschenk meiner Lehrerin, bei der ich Familienaufstellungen gelernt habe. An den Seiten ist es nach Jahren schon etwas eingerissen, aber wenn ich kein echtes Geld in meinem Portemonnaie drin habe, erfreue ich mich immer an meinem Falschgeld! Es sieht gefüllt aus, und nie leer. Ich habe nie das Gefühl, ich habe kein Geld dabei. Du weisst: das Glas ist halb voll und nicht halb leer!

 P.S: hier geht es weiter mit dem 5.Teil: 

" 2. Dimension des Geldes- die emotionale Ebene"


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