Deine Kinder wollen  im Haus nicht mithelfen?!

Hast du Kinder, die nicht im Haushalt mithelfen?

Weil sie keine Zeit, keine Lust, keine Energie haben? Oder weil gerade das Wetter schlecht ist...

 

Es gibt tausende Gründe, die Kinder angeben, wenn wir sie ein wenig in den Haushalt miteinbeziehen möchten. Warum auch nicht?

Sie leben ja schliesslich hier und nutzen ja die Räume. Und wann bitteschön lernen sie es, wenn nicht zu Hause und bis sie 18 sind?

 

Oder möchtest du deinem 30jährigen Sohn die Klamotten waschen, weil er dazu unfähig wird? Oh...

Oh, ich kenne einige Erwachsenen Kinder, die noch zu Hause wohnen, oder wenn sie schon diesen Schritt gemacht haben, dann aber das Hotel Mama für ihre Dienste "missbrauchen". Ja, ich weiss, das ist Mutterliebe!

 

Ich habe auch Kinder, 4 Stück und ich liebe sie! Dennoch würde ich mich für meine Kinder nicht opfern.

Ich werde sicherlich meinem Sohn die Lieblingsspeise vorbereiten, wenn er mit 25 nach Hause kommt um uns zu besuchen! Oder meinen Töchtern ein Wellnesswochenende bezahlen, weil wir das jedes Jahr tun und schön ist es ein wenig mal ohne Jungs zu sein ;-))

 

Ich rede hier über masslosem Verhalten, die Kinder leider schnell lernen, wenn sie keine Grenzen, keine Regeln, in der Kindheit mitbekommen. Wenn sie alles konsumieren können, wie sie wollen, nie eine Gegenleistung dafür aufgebracht wird.

PIN MICH
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Stell dir vor: 

 

Es ist Sonntag morgen. Du bist noch müde, doch heute möchtest du früher aufstehen. Du hast einen Plan. Einen genialen Plan. Du schleppst dich in die Küche- ungeduscht, ungeschminkt, mit zerzaustem Haar und machst den Kühlschrank auf. Du nimmst Eier und Milch heraus. Auf dem Weg zum Schrank, wo du Zucker und Mehl holst, machst die Musik an, damit du ein wenig wach wirst und die fröhliche Rhythmen dich in Stimmung bringen. 

Du kennst das Rezept schon auswendig, du könntest sogar mit geschlossenen Augen Pfannkuchenteig machen. 

 

Nach gefühlten 100 Pfannkuchen bist du fertig und deckst den Tisch- schliesslich ist es Sonntag. Du machst einen duftenden Kaffee für deinen Liebsten, wenn du verrückt bist (aha, das wusste ich:-), dann machst du noch frisch gepressten Orangensaft oder wenn noch verrückter:-) dann 2 Liter Smoothie. 

 

Jetzt ist es Zeit die Family zu wecken und sie zum Frühstück zu bewegen. 

 

...und sie kommen. Eins nach dem anderen. Sie murmeln etwas unverständliches, was sich eventuell nach guten Morgen  anhört, setzen sich zum Tisch und schmeissen 1-2-3-4-5 Pfannkuchen in den Mund. Sie spülen das süsse Zeug mit den gesunden Getränken herunter und ...

 

Nach einem "danke, mamaaa!" sind sie schliesslich weg. 

 

Du bleibst in der Küche stehen und siehst dich um. Was für ein Durcheinander. Überall stapeln sich die Teller, Gläser, Pfanne, Rührschüssel....

 

Du seufzt und machst.......  (was genau, denk darüber kurz nach)

 

 

Welchen der 3 Wege wählst du?

Praktisch kannst Du 3 Dinge tun:

  • entweder selber aufräumen, schliesslich war es deine Idee und du kannst es am schnellsten in der Familie

Fazit von dir: du fühlst dich schlecht, alleine gelassen, unzufrieden. 

Fazit von deinen Kindern: nichts. Sie haben ein geiles Frühstück bekommen und das wars.

  • die Kinder anschnauzen, damit sie sofort zurück kommen und sich dankbar zeigen sollen, so ein Sonntagsfrühstück aufgetischt zu bekommen und sie sollen das abräumen erledigen

Fazit von dir: du fühlst dich schlecht, unzufrieden, du möchtest deine Kinder nicht anmotzen, doch so kann es nicht laufen

Fazit von deinen Kindern: sie fühlen sich schlecht, weil sie eh nicht aufstehen wollten, sie verstehen nicht, warum sie mithelfen sollten, du bist doch die Mutter ....

  • du lehrst deinen Kindern, dass sie im Haushalt mithelfen

Fazit von dir: endlich hast du kein schlechtes Gewissen nein zu sagen, du bist konsequent, zufrieden, du steigst auf keine Diskussionen ein

Fazit von deinen Kindern: sie lernen, dass Arbeit wertgeschätzt wird und eine Gegenleistung hat, es ist nichts umsonst im Leben, die Bezahlung wird eine Aktivität vorausgesetzt.

 


Unsere Belohnung wird erst nach Jahren geliefert

 

Es rächt sich erst später, wenn wir sie nicht miteinbeziehen und ihren Teil der Arbeit machen lassen. Wir wollen das Beste für unsere Kinder, doch das ist manchmal nicht das Richtige. 

 

Blöd ist nur, dass wir es gar nicht vorstellen können, dass das Ergebnis von unserem Wirken erst in Jahren als Ergebnis sichtbar ist. Du kannst aber dann die Zeit nicht mehr zurück drehen.

 

Was sie jetzt als Kinder nicht lernen, werden sie nur als Erwachsene schwerstens erarbeiten müssen. 

 

Nicht nur im Haushalt zu helfen, sondern auch mit Geld umzugehen. In der Gelderziehung hast du mehr Erfolg, wenn mitarbeiten, helfen, arbeiten, etwas zu leisten keine Fremdwörter sind. 

 

 

Machen sie mit? Belohne sie

 

Seit Jahren verwende ich für meine Kinder die "Smiley-Methode".

 

Die habe ich mir selber ausgedacht, weil ich nichts ähnliches auf Markt fand und es mir wichtig war, dass meine Kinder im Haushalt ihren Teil übernehmen. 

  

Bei der Smiley -Methode geht es darum, dass für die erledigte Hausarbeit und andere Aufgaben  Smileys in Form von Taler gesammelt werden.

 

Meine Mädchen haben noch "normale" Smileys bekommen, mein Sohn hat zuerst Karate, dann Star Wars Figuren gesammelt. 

 

Die eingesammelten Taler konnten sie dann in wertvolle "Preise" eintauschen. Mehr davon unten bei den RichKids Tipps.

 

Für Fortgeschrittene, Medien angehauchte oder für ältere Kinder (ab 8 Jahren) eignet sich die Online Applikation CHORE MONSTER, die Hausarbeitsmonster:-)

 


 

Du stellst die Aufgaben und die Hausarbeit als Liste zur Verfügung, bestimmst die dafür zu bekommende Punkte.

 

Dein Kind wählt und erledigt diese, hakt sie als erledigt ein.

 

Du musst noch bestätigen, dass die Arbeit wirkliche gemacht worden ist und erst jetzt werden deinem Sprössling die Punkte auf seinem Monsterkonto gutgeschrieben.

 

Die gesammelten Punkte können die Kinder einlösen - für die Sachen, die ihr Eltern abspricht und den Kindern unter dem Menü "Belohnungen" anbietet. 


RichKids Tipp:

Bei den Belohnungen empfehle ich mit deinem Partner lange genug zu diskutieren, wie viel Punkte für welche Art von Arbeit wie belohnt werden. 

 

Gibst Du "zu wenig" Punkte, wird das Kind nicht genug motiviert sein, die sehr oft als ungeliebte Hausarbeit oder anstrengende Aufgabe zu erledigen. 

 

Gibst du "zu viel" Punkte, dann ist der Ehrgeiz deines Kindes nicht richtig geweckt, weil die Punkte ihm einfach wie verschenkt vorkommen. 

 

Wie ich das mache? Wir haben seit Jahren unsere eigene Choremonster (die Smiley-Methode), von daher war der Wechsel nicht dramatisch- ich habe einfach unsere Punkte und Voraussetzung hierhin übernommen. 

 

Bei uns gilt das Folgende:

 

Die Punktvergabe: 1 Minute Arbeit= 1 Punkt ( Hund ausführen 10 Punkte, Hund füttern 5 Punkte, Bett machen 3 Punkte, Zimmer 1x wöchentlich staubsaugen 10 Punkte, Fahrrad sauber machen und aufpumpen 15 Punkte, jeden Tag 30 Min. English lernen 30 Punkte, für jede selbst gemachte und nicht stundenlang hinausgezögerte Hausaufgabe 5 Punkte, etc)

 

Die Einlösung der Punkte:

15 Punkte = 3 Minuten elektronisches Spielen (aber höchstens 2x 30 Min./ die Woche- für meinen 9jährigen Sohn) 

 

100 Punkte = 1 Stunde EXTRA Zweisamkeit mit der Mama/Papa (hier wählt das Kind ein Programm, was nichts kostet: im Wald Parcours laufen, eine Fahrradtour machen, inline skaten, vorlesen, mit Legos etwas bauen, basteln, experimentieren, Kristalle züchten....) Natürlich sind das extra zusätzliche Stunden zu den täglichen Beschäftigungen, die wir als Mutter/Vater sowieso haben:-)

 

ab 1000 Punkten setzen wir kostenpflichtige Kinderprogramme auf die Liste, wie Besuch ins Kino, Zoo, nach Legoland oder Europapark, Sealife oder andere tolle Sachen, die er mag. Diese sind sehr individuell und verlangen eine gute Überlegung der Kosten.

 

Wähle nach deinem Ermessen, fangt an, probiert es aus und ändere deine Strategie so lange, bis es für eure Familie richtig gut passt! Viel Spass dabei!

Das Programm ist:

- kinderleicht zu bedienen

- einfach zu verstehen, weil die Seite auch auf deutsch gibt (bei einigen Übersetzungswörtern kannst du auch schmunzeln)

- optisch sehr ansprechend, bunt, genau für Kinder zwischen 6-12 Jahren geeignet

Und natürlich auch ein wichtiger Aspekt: es ist KOSTENLOS!


Medienkonsum nur bewusst erlauben

Foto: www.schwanger-baby.de
Foto: www.schwanger-baby.de

Das Einzige, was mir im Hinterkopf schwebt, ist, dass es für Kinder, die davor keine andere handfeste Sammel-Methode kennen lernen konnten, eine gewisse Gefahr darstellen kann wegen der regelmässigen Medienbenutzung.  

 

Als bewusste RichFamily Eltern achtet darauf, dass Eure Kinder nicht zu früh und zu viel am Computer oder an anderen Elektrogeräten hängen, sonst kann sehr schnell eine starke Abhängigkeit entstehen. Auch der Gebrauch von Medien muss erlernt werden und der Stress deswegen hinterher gar nicht lohnt!

 

Also bitte nach dem eigenem Ermessen im Sinne des Kindes benutzen!::-)

 

Wenn Dich die einfache, hausgemachte, gut bewährte, für jedes Kindesalter individuell gestaltbare Smiley-Methode interessiert, schreibe mir eine Nachricht. 

 


KOMM IN DEN CLUB

Wenn du deine Kinder zu einem gesunden Geldumagang verhelfen willst und

endlich anwendbare Strategien für ein erfülltes

und reiches Leben suchst,

dann lade ich dich in unseren noch kostenlosen RichFamily Club ein. 

 

Du findest im Club Coaching, Q&A Calls, Videos, Inspirationen, Tipps, Inputs und Ideen um deine FQ zu erhöhen, damit dein Reichtum schneller in dein Leben kommt, als wenn du es im Alleingang machst. 




Have a Rich Life

Adrienn von Tóth

ganzheitlicher Money-Coach,  Gelderziehungs Expertin, Gründerin der Richfamily, Inhaberin der RichKids, RichTeens und RichWoman Marken,  Bewusstseins Mentorin der Super ConsCious World in Deuschland und der Schweiz, Mama von 4 Kindern (Jg.99,02,05,15)

 

Mein Ziel ist es bewussten Unternehmer Eltern zu ihrem finanziellen Durchbruch zu begleiten, damit sie ihr Leben ändern können. Die Zukunft beginnt heute.  

 

Bei RichFamily gebe ich dir mit meinem Mann all unsere Erfahrungen weiter, die uns geholfen haben aus einer persönlichen und finanziellen Krise auszusteigen und mir ein Leben zu ermöglichen, welches ich reich, wunderbar und glücklich empfinde. Verstehst du das Wesen des Geldes, dann lernst du dich dadurch selber verstehen.

 

Du tauchst in die Tiefe des Themas ein und erschaffst dir aus dieser Tiefe die Klarheit, die dir Wissen, emotionale und mentale Harmonie, Fokus, Präzision und Optimismus verleiht. Und all das natürlich deinen Geldfluss in Bewegung setzt. 

 

Glaub mir, mit den 5 Dimensionen ist Alles möglich! Auch für Dich.

 

   Mehr über MICH und meine eigene Story.

 

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