Tötet die Schule die Kreativität?

Was hat Kreativität mit Finanzbildung zu tun? Gelderziehung braucht Kreativität, strategisches Denken und logisches Denken.

Kinder haben wirklich außergewöhnliche Fähigkeiten, Fähigkeiten, neue Wege zu gehen.

 

Ken Robinson behauptet, dass alle Kinder gewaltige Talente haben und dass wir sie vergeuden, und zwar ziemlich rücksichtslos.

 

Ich möchte also über Bildung und Kreativität sprechen. Meine Überzeugung ist, dass heute Kreativität genauso wichtig für Bildung ist, wie Lesen und Schreiben und wir sollten sie gleichwertig behandeln.

 

Kinder sind bereit, etwas zu riskieren. Wenn sie es nicht wissen, probieren sie es einfach. Nicht wahr? Sie haben keine Angst, etwas falsch zu machen. Ich will damit nicht sagen, dass etwas falsch zu machen bedeutet, kreativ zu sein.

 

Wir wissen aber, dass wer nicht bereit ist einen Fehler zu machen, nie etwas wirklich Originelles schaffen wird. Und wenn sie erst erwachsen sind, haben die meisten Kinder diese Fähigkeit verloren. Sie haben Angst, Fehler zu machen.

 

Und, nebenbei, wir machen das in Firmen genau so. Wir stigmatisieren Fehler. Wir haben heute nationale Bildungssysteme in denen Fehler das Schlimmste sind, was man machen kann. Und das Ergebnis ist, dass wir den Menschen ihre kreativen Fähigkeiten weg-unterrichten.

 

Picasso hat mal gesagt: „Alle Kinder werden als Künstler geboren. Das Problem ist ein Künstler zu bleiben während man aufwächst.“ Ich bin nun überzeugt, dass wir nicht in die Kreativität hinein wachsen sondern aus ihr heraus. Oder wir werden vielmehr heraus-unterrichtet. Warum also ist das so?

 

Es wird etwas einem klar wenn man nach Amerika kommt und auch sonst um die Welt reist: Jedes Bildungssystem der Erde hat die gleiche Hierarchie von Fächern. Wirklich jedes.

 

Es ist egal wohin man geht. Man könnte annehmen, es wäre anders, aber das ist es nicht. Ganz oben stehen Mathematik und Sprachen, darunter die Geisteswissenschaften, und ganz unten steht Kunst.

Überall auf der Welt.

 

Und in so ziemlich jedem System gibt es auch eine Hierarchie innerhalb der Künste. Kunst und Musik haben meistens einen höheren Status in Schulen als Theater und Tanz. Es gibt auf dem Planeten kein Bildungssystem, das Kinder täglich genauso im Tanzen unterrichtet wie in Mathematik.

 

Warum? Warum nicht?

 

Ich denke, dass das ziemlich wichtig ist. Ich denke Mathematik ist wichtig, aber das gilt auch für Tanz. Kinder tanzen die ganze Zeit, wenn sie dürfen, wir alle tun das.

 

Wir alle haben Körper, oder? Ernsthaft, was geschieht ist doch, dass wir Kinder wenn sie aufwachsen immer weiter von der Taille aufwärts unterrichten. Und dann konzentrieren wir uns auf die Köpfe. Und ein wenig zu einer Seite hin.

 

Was denkt ein Ausserirdischer über unser Schulsystem?

Wenn du als Außerirdischer das staatliche Bildungssystem besuchen würdest und fragtest "Was ist der Zweck des öffentlichen Bildungssystems?" dann müsste man schlussfolgern - mit Blick auf das Ergebnis: 

  • wer kommt wirklich durch,
  • wer macht alles richtig,
  • wer bekommt all die Pluspunkte,
  • wer sind die Gewinner?

Man müsste schlussfolgern, dass es der Sinn öffentlicher Bildung überall auf der Welt ist, Universitätsprofessoren zu produzieren. Nicht wahr? Das sind die Leute, die an der Spitze sind.

 

Nun, unser Bildungssystem basiert auf der Idee akademischer Fähigkeiten. Und dafür gibt es einen Grund. Das ganze System wurde erfunden -- überall auf der Welt gab es keine öffentlichen Bildungssysteme vor dem 19. Jahrhundert. Sie wurden alle begründet um den Bedarf der Industrie zu erfüllen. Die Hierarchie fusst also auf zwei Ideen.

 

Nummer eins, die für die Arbeit nützlichsten Fächer stehen ganz oben. Also wurden Sie als Schulkind sicher wohlwollend ferngehalten von bestimmten Beschäftigungen - von Dingen, die sie mochten - mit der Begründung, sie würden damit niemals einen Job bekommen. Ist es nicht so? Mach' keine Musik, du wirst kein Musiker werden; Mach' keine Kunst, du wirst kein Künstler. Wohlwollender Rat -- und doch grundlegend falsch. Die ganze Welt verändert sich rapide.

 

Und das zweite sind akademische Fähigkeiten, die mittlerweile sehr stark unser Verständnis von Intelligenz dominieren, denn die Universitäten haben das System nach ihrem Bilde geschaffen. Denkt man darüber nach, dann ist das gesamte System der öffentlichen Bildung auf der ganzen Welt ein in die Länge gezogener Prozess der Eintrittsprüfung in die Universität.

 

Und daher kommt es, dass viele hochtalentierte, brilliante, kreative Menschen denken, dass sie es nicht sind. Weil die Sache bei der sie in der Schule gut waren nicht wertgeschätzt oder sogar stigmatisiert wurde. Und ich denke, wir können es uns nicht leisten so weiterzumachen.

In den nächsten 30 Jahren, nach Angaben der UNESCO, werden weltweit mehr Menschen ihre Ausbildung abschließen als seit dem Beginn der Geschichtsschreibung.

 

Mehr Leute, und es ist eine Kombination all der Dinge über die wir gesprochen haben -- Technologie und ihre tranformierende Wirkung auf die Arbeitswelt, die Demographie und die gigantische Bevölkerungsexplosion.

 

Akademische Grade sind plötzlich nichts mehr Wert, nicht wahr? Zu meiner Studentenzeit galt, wenn man einen Titel hat, kriegt man einen Job. Und wenn man keinen Job bekam, dann nur weil man keinen wollte.

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Heute müssen Kinder mit Abschlüssen aber oft wieder nach Hause zu ihren Videospielen gehen, denn man braucht einen MA wo früher ein BA ausreichte, und für den anderen Job schon einen Doktortitel.

 

Es ist ein Prozess akademischer Inflation. Und das weist uns darauf hin, dass die ganze Struktur des Bildungswesens sich im Umbruch befindet. Wir müssen radikal unser Verständnis von Intelligenz überdenken.

 

Wir wissen 3 Dinge über Intelligenz

bunte stifte,buntstifte,vielfalt
Fotoquelle: unbekannt

1.  Intelligenz ist vielfältig

 

Wir begreifen die Welt in jeder Weise in der wir sie wahrnehmen können. Wir denken visuell, wir denken in Tönen, wir denken kinästhetisch. Wir denken in abstrakten Begriffen, wir denken in Bewegung.


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Fotoquelle: ifolor.com

2. Intelligenz ist dynamisch

 

Untersucht man die Interaktionen des menschlichen Hirns, stellen wir fest, dass Intelligenz wunderbar interaktiv ist. Das Gehirn ist nicht in Bereiche unterteilt. Tatsächlich entsteht Kreativität -- darunter verstehe ich den Prozess originelle Ideen von Bedeutung zu haben -- sehr häufig durch die Interaktion verschiedener Wege eine Sache zu betrachten.

 


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Fotoquelle. searchmetrics.com

3. Intelligenz ist individuell

 

Über die 8 Intelligenz-Arten habe ich in einem separatem Blogpost geschrieben. Klicke dafür Hier!

Ich glaube unsere einzige Hoffnung für die Zukunft ist, ein neues Konzept von menschlicher Ökologie anzunehmen. Eines, in dem wir unsere Idee des Reichtums menschlicher Fähigkeiten neu entwickeln.

 

Unser Bildungssystem hat unsere Köpfe genau so ausgebeutet wie wir die Erde ausbeuten: Um eines bestimmten Rohstoffs willen. Und für die Zukunft, wird uns das nichts nutzen.

 

Wir müssen unsere fundamentalen Prinzipien, nach denen wir unsere Kinder ausbilden, überdenken.

Es gibt ein wundervolles Zitat von Jonas Salk, der sagte: "Wenn alle Insekten von der Erde verschwänden, würde innerhalb von 50 Jahren alles Leben enden. Wenn alle Menschen von der Erde verschwänden, würden in 50 Jahren alle Formen des Lebens aufblühen." Und er hat Recht.

 

Die menschliche Vorstellungskraft ist ein Geschenk.  Wir müssen vorsichtig sein, dass wir dieses Geschenk weise nutzen und dass wir einige der Szenarien verhindern, über die wir gesprochen haben. Und der einzige Weg wie wir das tun können, ist unsere kreativen Möglichkeiten und ihren Reichtum zu sehen und unsere Kinder, weil sie unsere Hoffnung sind.

 

Unsere Aufgabe ist es ihr ganzes Wesen auszubilden, damit sie für die Zukunft gewappnet sind.

 

Ganz nebenbei -- wir werden diese Zukunft möglicherweise nicht mehr sehen, sie aber schon. Und unser Job ist es, ihnen zu helfen, etwas daraus zu machen!


Quelle: Aus dem Vortrag von Ken Robinson: Do schools kill creativity?

Übersetzung: Jens Holze

Kurzfassung: Adrienn von Toth/RichFamily®


Das ist auch die Hauptbotschaft der RichFamily: nämlich unsere Kinder ganzheitlich fürs Leben zu stärken, indem wir die emotionale, finanzielle und spirituelle Intelligenz fördern und eine Umgebung schaffen, in der die Kreativität, die Neugier und das logische Denken angeregt werden kann. Statt Herdenverhalten lieber das selbständige Denken und die Freude am eigenem Ich zu ermöglichen.  

 

Kreativität ist ein wesentlicher Bestandteil der Gelderziehung. Was hilft das akademische Wissen, wenn wir keine Idee haben, ein Geschäft zu starten, eine Investition zu finden, unsere Talente in Geld zu verwandeln. 


Wenn du deine Kinder selbstbewusst, selbständig denkend und handeln machen möchtest und dir auch wichtig ist, dass sie sich mit Geld auskennen, dann

 

dann lade ich dich in unseren noch kostenlosen RichFamily Club ein. 

 

Du findest im Club Coaching, Q&A Calls, Videos, Inspirationen, Tipps, Inputs und Ideen um deine FQ zu erhöhen, damit dein Reichtum schneller in dein Leben kommt, als wenn du es im Alleingang machst. 



Have a Rich Life

Adrienn von Tóth

ganzheitlicher Money-Coach,  Gelderziehungs Expertin, Gründerin der Richfamily, Inhaberin der RichKids, RichTeens und RichWoman Marken,  Bewusstseins Mentorin der Super ConsCious World in Deuschland und der Schweiz, Mama von 4 Kindern (Jg.99,02,05,15)

 

Mein Ziel ist es bewussten Unternehmer Eltern zu ihrem finanziellen Durchbruch zu begleiten, damit sie ihr Leben ändern können. Die Zukunft beginnt heute.  

 

Bei RichFamily gebe ich dir mit meinem Mann all unsere Erfahrungen weiter, die uns geholfen haben aus einer persönlichen und finanziellen Krise auszusteigen und mir ein Leben zu ermöglichen, welches ich reich, wunderbar und glücklich empfinde. Verstehst du das Wesen des Geldes, dann lernst du dich dadurch selber verstehen.

 

Du tauchst in die Tiefe des Themas ein und erschaffst dir aus dieser Tiefe die Klarheit, die dir Wissen, emotionale und mentale Harmonie, Fokus, Präzision und Optimismus verleiht. Und all das natürlich deinen Geldfluss in Bewegung setzt. 

 

Glaub mir, mit den 5 Dimensionen ist Alles möglich! Auch für Dich.

 

   Mehr über MICH und meine eigene Story.

 


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Kommentare: 2
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    Taneka Bissonette (Mittwoch, 01 Februar 2017 22:42)


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